Beschreibung
MOSTLY HARMLESS, 2024
Acryl auf Leinwand (Keilrahmen)
70 x 70cm
Sie wurde von allen als „meistens harmlos“ bezeichnet. Aufgewachsen in einer patriarchalischen Gesellschaft, hatte sie gegen ihre eigene Weiblichkeit gekämpft, ihre Sanftheit und Verletzlichkeit hinter einer toughen Fassade versteckt und sich gezwungen, in die starren Strukturen des kapitalistischen Feminismus zu passen, der Frauen dazu bringen will, so hart wie Männer zu arbeiten – nur um festzustellen, dass sie dort nicht hingehörte. Ihr Körper, ihre Zyklen – alles fühlte sich fremd an. Doch ihre weibliche Kraft drängte unaufhörlich in den Vordergrund, überflutete sie in Momenten der Schwäche und der Stärke gleichermaßen.
Eines Tages, während sie durch den Wald spazierte, spürte sie eine tiefe Verbindung zu sich selbst. Der Mond schien hell, und sie erlebte, wie ihr Zyklus sich mit der Natur synchronisierte. Sie fühlte ihre Weiblichkeit wieder aufsteigen – nicht als Schwäche, sondern als eine unaufhaltsame Kraft, auf die sie zählen konnte.
Sie erkannte, dass diese Regeln und gesellschaftlichen Konformitäten nichts anderes waren als Ketten, die sie nicht länger tragen wollte.
In diesem Moment wusste sie, dass es genug war: Sie legte ihre Kämpfe gegen ihre eigene Natur nieder. Sie entschied sich, ihre eigene Wahrheit zu leben und sich von Erwartungen und Einschränkungen zu befreien. Als sie in die Stadt zurückkehrte, war sie nicht länger „meistens harmlos“ – sie war eine unaufhaltsame, wilde Frau, die sich selbst gefunden hatte, bereit, ihre Kraft zu leben und an einigen Glaubenssysteme zu rütteln.
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Wenn du es satt hast, als „meistens harmlos“ zu gelten, und bereit bist, in deiner vollen Ausdruckskraft zu leben, könnte MOSTLY HARMLESS ein großartiger Partner an deiner Seite sein.








