Gestern fuhr ich mit einem geliehenen Fahrrad mitten durch den Autokorso, mit dem die syrische Community den Sturz Assads gefeiert hat. Die Stimmung war überwältigend, und ich hatte Tränen in den Augen. Freiheit und Hoffnung lagen in der Luft.
Vor einigen Monaten hatte ich ein paar Begegnungen mit einem Mann aus Syrien. Er erzählte mir von seiner Lebensphilosophie, die stark durch Krieg und Flucht geprägt ist. „Vieles ist einfach weg“, sagte er. Sein Zuhause, sein Arbeitsplatz, seine Familie — all das musste er loslassen. Seine Abschlüsse waren in Deutschland bedeutungslos. Für ihn war klar: Das, woran wir uns oft festklammern, ist in Wahrheit nicht wichtig.
Ich fühlte mich ihm sehr verbunden, denn auch ich habe in meinem Leben immer wieder loslassen müssen, was mir vermeintlich Sicherheit gab. Während ich mich durch die Straßen schlängelte, dachte ich an seine Worte und spürte tief in mir: Ihre Freiheit ist auch meine Freiheit.
Die Komfortzone als Falle
Wenige Augenblicke später, auf dem Weihnachtsmarkt mit Künstlerfreunden, kamen wir auf das Thema „Geldjobs“ zu sprechen. Es triggert mich jedes Mal, wenn Künstler:innen mit Selbstverständlichkeit sagen, dass sie von ihrer Kunst nicht leben können — und es auch gar nicht erst versuchen. Wahrscheinlich, weil es einen Teil in mir gibt, der sich dadurch unter Druck gesetzt fühlt: „Vielleicht sollte ich es mir ja auch einfacher machen und mir einen ‚normalen‘ Job suchen.“
Aber nein, das darf nicht sein! Ich weigere mich zu akzeptieren, dass Künstler:innen sich so kleinmachen und sich selbst die Freiheit absprechen, die sie eigentlich so dringend wollen.
Es mag unbequem sein, doch die Wahrheit ist: Wenn du deine Kunst nur für ein ausgewähltes Publikum machst, sie nur in deiner Bubble zeigst und dich weigerst, dich der Welt zu öffnen, bist du nicht frei. Diese Komfortzone fühlt sich vielleicht sicher an, aber in Wirklichkeit hält sie dich gefangen.
Kunst ist keine Ware, die du still in einer Ecke verstecken kannst. Sie ist ein Geschenk, das die Welt sehen, fühlen und erfahren darf. Und du bist der Schlüssel dazu.
Kunst und Künstler: eine untrennbare Einheit
„Du bist nicht deine Kunst“, heißt es manchmal. Ich sage: Das ist eine Lüge. Deine Kunst ist ein Teil von dir. Sie entspringt deinem Innersten und ist von dir nicht zu trennen. Aber warum fällt es dann so vielen so schwer, über ihre Kunst zu sprechen? Warum reduzieren sich viele auf Titel, Technik und Abmessungen?
Ich glaube, das liegt daran, was uns beigebracht wurde: Die Kunstakademien und der Kunstmarkt haben Künstler:innen eingeredet, dass sie immer abhängig sein werden — entweder von einem „Geldjob“ oder von einem elitären Publikum. Und das ist einfach nicht wahr.
Die Wahrheit ist: Es spielt keine Rolle, ob, was oder wo du studiert hast. Der Erfolg deiner Kunst hängt nicht davon ab. Es hängt davon ab, ob du bereit bist, dich zu zeigen, deinen Wert zu erkennen und echte Verbindungen zu echten Menschen aufzubauen.
Der Weg in die Freiheit
Die eigentliche Arbeit beginnt nicht auf der Leinwand, sondern in dir. Es geht darum, deinen eigenen Wert zu sehen, dich verletzlich zu zeigen und deine Schatten anzunehmen. Das kann unbequem und herausfordernd sein, aber es ist der einzige Weg, wirklich frei zu werden — und diese Freiheit auch auszustrahlen.
Du schuldest es dir selbst und der Welt, deine Kunst zu zeigen. Nicht, weil du musst, sondern weil sie ein Teil von dir ist, der die Kraft hat, zu berühren und zu verändern.
rise WITH me – nicht rise TO me.
Es geht nicht darum, perfekt zu sein oder alle Antworten zu haben. Ich weigere mich auch, zu akzeptieren, dass ich erst dann eine Stimme für Veränderung sein darf, wenn ich alles erreicht habe. Denn die Wahrheit ist: Ich bin genauso auf dem Weg wie du.
Ich teile meinen Prozess – die Höhen, die Tiefen und die Schritte dazwischen – weil ich tief in mir weiß, dass dieser Weg in die Fülle und Erfüllung auf allen Ebenen führt. Nicht nur für mich, sondern für all jene, die bereit sind, sich zu zeigen, ihren Wert zu erkennen und sich von alten Illusionen zu lösen.
rise WITH me bedeutet, dass wir gemeinsam wachsen. Es ist kein Monolog aus einer vermeintlichen Überlegenheit heraus, sondern ein Dialog – ein Austausch von Erfahrungen, Hoffnungen und Mut. Es ist die Einladung, deine eigene Größe zu entdecken und mit mir zu gehen, während ich selbst weiterhin meinen Weg in die Fülle ebne.
Es ist ein Weg, der Mut und Ausdauer erfordert, ja. Aber wenn du bereit bist, ihn zu gehen, wirst du eine ganz neue Ebene von Fülle und Erfüllung finden.
Wenn du bereit bist, die ersten Schritte auf diesem Weg zu gehen und es satt hast, dich aufhalten zu lassen, schau im Power Portal vorbei. Dort helfe ich dir, in deine künstlerische Größe zu wachsen und deine Künstler-Identität um die einer erfolgreichen Unternehmerin zu erweitern.
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