Wie oft haben wir das schon gehört oder gelesen? Und wie oft hatten wir trotzdem keine Lust auf die Veränderung? Wie oft haben wir uns schon schuldig gefühlt, wenn wir nicht „produktiv“ waren?
Die Kunst des Innehaltens — ohne Schuldgefühle
Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber dennoch ist es ein Phänomen, das ich überall um mich herum beobachte: die Menschen tun und machen, bis sie nicht mehr können und es sind die wenigsten, die zwischendurch mal innehalten und sich fragen, ob sie noch auf dem richtigen Weg sind. Es gibt natürlich auch das andere Extrem: Leute, die gar nichts machen, weil sie so viel Angst davor haben, etwas falsch zu machen, dass sie beinahe daran ersticken, sich dennoch aber schuldig fühlen, dass sie nichts machen. Beide Extreme sind mir sehr vertraut.
Die vergessene Komponente der Manifestation
Es gibt Phasen im Leben, in denen wir ganz genau wissen, was wir wollen und was dafür zu tun ist. Es gibt aber auch noch eine andere Komponente, über die wenig gesprochen wird, und die vermutlich der Grund dafür ist, dass so viele Menschen immer noch nicht daran glauben, dass Manifestation wirklich funktioniert, und das ist eben nicht die Frage „Was muss ich tun?“ sondern — Trommelwirbel — „Wer muss ich SEIN?“ Die Reihenfolge für einen erfolgreichen Manifestationsprozess ist simpel:
- sein
- tun
- haben
Die meisten Menschen verlieren sich im Tun um zu Haben. Das ist es eben auch, was uns von klein auf beigebracht wird. „Ohne Fleiß kein Preis.“ Und in unseren Bildungsinstitutionen muss der Fleiß natürlich messbar und vergleichbar sein, damit die Illusion von Gleichheit und Gerechtigkeit aufrechterhalten werden kann.
Was wir von der Natur lernen können
Der Januar war dazu da, uns unserer eigenen Illusionen bewusst zu werden und noch einmal zu schauen, ob wir ihre Gefangene sein möchten.
Wenn wir uns anschauen, in welcher Reihenfolge die Natur ihre Magie durchführt, ist es leicht zu sehen, dass jetzt, im Februar, nicht die Zeit ist, viel im Außen zu tun, sondern uns und unseren Körpern die Erlaubnis zu geben, sich in dem Maße auszuruhen, wie wir es brauchen und uns auf unser SEIN zu fokussieren. Denn das Sein ist nicht nur das energetische Fundament für die Manifestationen, die wir reincallen, es ist auch das Natürlichste, was wir jetzt tun können. Göttliche Faulheit. Erdung. Uns mit der Natur synchronisieren, um sowohl körperlich als auch geistig und seelisch gesund zu bleiben. Reflektieren: Wer bin ich? Wer möchte ich sein? Das sind die Fragen, die viel wichtiger sind als „Was möchte ich haben?“ Wenn das Sein und das Haben kein energetisches Match sind, wird das Haben ohnehin nicht von langer Dauer sein…
Göttliche Faulheit als Schlüssel zur Fülle
Für mich persönlich ist es in den letzten Wochen und Monaten immer klarer geworden, dass ich ein offener Kanal für die Liebe Gottes/des Universums sein möchte, welche nicht nur in meine Kunst einfließt, sondern in jede Begegnung und jede Handlung und die eben mein ganzes Sein durchtränkt. Ebenso wie mit der Fülle ist es mit der Liebe auch so, dass die Frage nicht ist, ob sie da ist, sondern ob wir bereit sind, die wahrzunehmen, zu ehren, sie über unser Ego zu stellen und ihr zu dienen. Es sind nicht nur die großen, weltverändernden Projekte und Initiativen, die unsere Welt zu einem besseren Ort machen, sondern die tausenden kleinen Entscheidungen darüber, wie wir uns selbst und den Menschen in unserem Umfeld begegnen möchten, was wir aussenden möchten und unsere gewohnten Muster entsprechend zu unterbrechen und uns wieder und wieder dafür zu entscheiden, die Person zu sein, die wir sein möchten und dafür zu stehen, für was wir stehen wollen. Das kann sich verändern. Das darf sich verändern. Das wird sich verändern. Denn die einzige Konstante ist in den sich immer wandelnden Wellen unserer Energielevel und Emotionen zu finden.
Das ist die kraftvolle Botschaft von DIVINE LAZINESS, dem Februar Bild auf meinem RISE WITH ME-Kunstkalender.
Die Botschaft von DIVINE LAZINESS
Ich habe es gemalt, weil es mir selbst schwer fällt, meine inkonsistente Energie als Human Design Projektor zu akzeptieren. Februar ist wohl der Monat, in dem wir die Energie von DIVINE LAZINESS am meisten brauchen. Auf dem Hintergrund des Originalbildes habe ich die Struktur des lavendelfarbenen Frottee-Pyjamas imitiert, in dem ich zu dieser Jahreszeit gerne ganze Tage verbringe, um einfach nur zu SEIN. Die verschiedenen Rosa-, Pink- Gold- und Weißtöne im inneren des Kreises repräsentieren die Freude, die wir in uns selbst erleben können, wenn wir uns das göttliche Faulsein gestatten, um unsere kreativen Batterien wieder aufzuladen. Es ist ein Schatz, der unseres Schutzes bedarf. Dieser heilige Schutz wird durch die funkelnde goldene Glitzerumrandung übermittelt.

Erlaube dir diesen Februar, in die Energie von DIVINE LAZINESS einzutauchen. Nimm dir bewusst Momente des Seins – ohne Druck, ohne To-Do-Liste. Vielleicht mit einer Tasse Tee, einem Spaziergang in der Natur oder eingekuschelt in deinem Lieblingspyjama.
Was wäre eine kleine Geste der göttlichen Faulheit, die du dir heute erlauben kannst? Lass es mich in den Kommentaren wissen!
Und wenn du diese Erinnerung dauerhaft in deinem Raum haben möchtest, kannst du das Originalbild hier entdecken.









